11. September 2017

Gestern Abend wurde unsere Pflegestelle in Bad Dürrheim um 18 Uhr von einer Lehrerin der Gartenschule in VS-Schwenningen angerufen. Es standen seit morgens 2 Meerschweinchen in einem Stall vor einer der Schulhoftüren. 
Die Tiere wurden von der Pflegestelle dort in einem dreckigen Holzkäfig und total hungrig rufend abgeholt.
Es handelte sich um ein Böckchen und ein Weibchen.
 
Sie sind selbst erst wenige Monate alt und standen dort zumindest eine Nacht. Das Futter war bereits alles leer und der Käfig völlig zugeböbelt.
Wasser war in der Trinkflasche noch vorhanden. Fatal hätte sein können, dass die Holztüren keinen Riegel hatten und eine der Türen schon einen Spalt offen stand.
 
Die Tiere sollten gefunden werden, denn heute hat die Schule wieder begonnen.
 
Beide sind nun wohlbehalten hier in der Pflegestelle Bad Dürrheim untergebracht. Das Böckchen sucht nun eine Namens- bzw. Kastrationspatenschaft, ebenso sucht das Weibchen eine Namenspatenschaft und Daumendrücker für ihre noch ungeborenen Babys, dass diese sich gesund entwickeln. In max. 10 Wochen werden wir sehen was sie da in einem leicht rundlichen Bäuchchen mit sich herumträgt.
Die zwei freuen sich über möglichst kreative und außergewöhnliche Namen.














 

20. September 2017

Die beiden ausgesetzten Schweinchen haben von einer ganz lieben Patin ihre Namen erhalten: Antonia und Quirin.
 
Außerdem wurde Quirins Kastration am 19.09.17 von seiner Namenspatin getragen.
 
Herzlichen Dank an dieser Stelle für die großzügige Unterstützung!
 
Für die Schweinchen ist es in einer Pflegestelle natürlich eine Zwischenstation. Dies spüren die Tiere mit Sicherheit. Was aber auch sehr wichtig ist und durch einen schönen Namen unterstützt wird, ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
 
Gerade diese beiden ca 3 Monate jungen Meerschweinchen brauchen einen Neustart. Meerschweinchen sind normalerweise sehr neugierig und dem Menschen gegenüber aufgeschlossen. Bei unseren beiden Fundtieren zeigt sich das besonders wenn sie Hunger haben. Und das haben sie immer! Die kleinen Schreihälse sind fast nicht satt zu bekommen. Vielmehr ist es aber die Erfahrung die sie zum ständigen rufen nach Futter antreibt und weniger dass sie unbedingt noch was bräuchten.
Bald wird wie immer bei solchen Fällen die Erkenntnis kommen, dass das Futter regelmäßig kommt und man nicht mehr so aufgedreht sein muss.